Optimisten leben in der Gegenwart

Optimisten leben in der Gegenwart

Optimisten leben in der Gegenwart – warum?

Wer in der Gegenwart lebt, meistert auch die Vergangenheit und die Zukunft – Eine weise Geschichte von der Belastung negativer Gedanken – Warum ist Dein Rucksack so schwer? Grübelst Du auch manchmal darüber nach, was passieren könnte, wenn Du in diese oder jene Situation gehst? Optimisten leben in der Gegenwart.

Sowohl Optimisten als auch Pessimisten leisten einen positiven Beitrag zu unserer Gesellschaft. Der Optimist erfindet das Flugzeug und der Pessimist den Fallschirm.
Gil stern

Eine Wiese Geschichte – Warum leben Optimisten in der Gegenwart

Dies ist die Geschichte von einem alten Mann und einem kleinen Jungen, die vor vielen Jahren lebten. Der alte Mann hiess Sartebus und der Junge Kim. Kim war ein Waisenkind und lebte ganz alleine für sich. Er zog von Dorf zu Dorf, auf der suche nach Essen und einem Dach über dem Kopf. Doch es gab noch etwas, nachdem er suchte, etwas, das viel wichtiger war als ein voller Bauch und ein bequemes, trockenes Nachtlager. Kim suchte nach einer Einsicht. „Warum“, fragte er sich, „sind wir ein Leben lang auf der Suche nach etwas, das wir nicht finden können? Warum muss alles so schwer sein?  Machen wir es uns selbst schwer, oder soll es einfach so sein, dass wir uns so plagen?“ Das waren weise Gedanken für einen Jungen in Kims Alter. Doch gerade weil er so dachte, traf er auf seinem Weg eines Tages einen alten Mann, der den gleicchen Weg ging, und der, so hoffte Kim, ihm vielleicht die Antwort geben konnte.

Der alte Mann trug auf seinem Rücken einen grossen, zugedeckten geflochteten Korb, der sehr schwer zu sein schien, besonders für einen solch alten und müden Mann. Eines Tages machten sie Rast an einem Bach, der neben dem Weg entlang floss. Der alte Mann stellte erschöpft seinen Korb auf den Boden. Kim hatte den Eindruck, als trage der alte Mann all seine irdischen Güter in diesem einen Korb mit sich herum. Er schien so schwer zu sein, dass selbst ein jüngerer und stärkerer Mann ihn wahrscheinlich nicht sehr lange hätte tragen können. „Weshalb ist denn dein Korbb so schwer?“ fragte Kim Sartebus. „Ich würde ihn gerne für dich tragen. Schliesslich bin ich jung und stark, und du bist müde:“ „Nein, den kannst du nicht für mich tragen“, antwortete der alte Mann. „den muss ich selber tragen.“ dann fügte er hinzu: „Eines Tages wirst du deine eigene Wege gehen und einen eigenen Korb tragen, der genauso schwer ist wie dieser.“

Viele Tage und Wege gingen Kim und der alte Mann viele Kilometer zusammen. Und obwohl Kim dem alten Sartebus viele Fragen darüber, warum Menschen sich so plagen müssen, stellte, bekam er keine Antworten. So sehr er sich auch bemühte, er konnte nicht herausfinden, was für ein schwerer Schatz sich wohl in dem Korb befand, den der alte Man mit sich führte.

Spät in der Nacht, am Ende ihrer langen Tagesreise lag Kim manchmal still da und tat so, als schliefe er. Er lauschte dem alten Mann, der im flakernden Licht des kleinen Feuers in seinem Korb kramte und leise mit sich selbst redete. Doch am nächsten Morgen sagte er, wie immer, kein Wort.

Erst als Sartebus nicht mehr weitergehen konnte und sich ein letztes Mal zur Ruhe legte, erzählte er dem jungen Kim sein Geheimnis. Während der letzten gemeinsamen Stunden gab er Kim nicht nur die Antwort darauf, was es mit dem Korb so auf sich hatte, sondern auch, warum die Menschen sich so plagen.

„In diesem Korb“ sagte Sartebus, „sind all die Dinge, die ich von mir selbst glaubte und die nicht stimmten. Es sind die Steine, die meine Reise erschwerten. Auf meinem Rücken habe ich die Last jedes Kieselsteines des Zweifels, jedes Sandkorns der Unsicherheit und jedes Mühlsteines des Irrweges getragen, die ich im Laufe meines Lebens gesammelt habe. Ohne sie hätte ich so viel weiter gehen können. Ich hätte die Träume verwirklichen können, die ich mir so oft ausgemalt habe. Aber mit ihnen bin ich hier am Ende meiner Reise angelangt“.

Ohne die geflochtenen Kordeln zu öffnen, mit denen der Korb an ihm festgebundenwar, schloss der alte Mann die Augen und schlief zum letzten Mal ruhig ein.

Bevor Kim in jener Nacht selbst schlafen ging, löste er jede der Kordeln, die den Korb an den alten Mann banden und stellte den Korb vorsichtig auf den Boden. Danach löste er genau so vorsichtig die Lederriemen, die den geflochtetn Deckel festgehalten hatten, und öffnete den Korb. Vielleicht, weil er nach einer Antwort auf seine Frage gesucht hatte, war er überhaupt nicht erstaunt darüber, was er im Korb vorfand. Der Korb, der den alten Sartebus so lange niedergedrückt hatte, war leer.

Ich liebe und achte die Gegenwart

Meine Leitzätze zu Optimisten leben in der Gegenwart

  • Ich erkenne die Zeit zum Handeln
  • Ich bin tolerant – den anderen gegenüber
  • Ich bin ausgewogenund treffe richtige Entscheidungen
  • Ich liebe jede meiner Beziehungen so intensiv so wie es mir gerade gut tut
  • Mein Denken, Fühlen und Handeln richten sich immer stärker der Gegenwart, weil ich weiss Optimisten leben in der Gegenwart.

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