Category Archives: Metapher

Das Geheimnis der Jugend

Veränderung – Ich vertraue meinem Gefühl


Nimm Dir Zeit und besinne Dich auf Deine inneren Kräfte. Das ist die Freiheit die in jedem Menschen frei zur Verfügung steht.

Ich frage mich, ob Du das Symbol des Glücksrades „Nimm Dir Zeit“ kennst. Hierzu ein Irländisches Sprichwort:

Nimm Dir Zeit,

  • um froh zu sein, es ist die Musik der Seele
  • um zu lieben, es ist die wahre Lebensfreude
  • um zu träumen, es ist der Weg zu den Sternen
  • um fröhlich zu sein, es ist das Tor des Glücks
  • um zu spielen, es das Geheimnis der Jugend
  • um nachzudenken, es ist die Quelle der Kraft
  • um zu arbeiten, es ist der Preis des Erfolgs

Grossväter, Grossmütter und Kinder kennen dieses Geheimnis „Nimm Dir Zeit“, nutze auch Du dieses Potenzial und verfolge dieses Geheimnis, sei mutig und tue es einfach, es ist lohnenswert in jedem Fall.

Die Sorgen der anderen – Eine Geschichte aus Indien

Ein gelungener Metapher über Sorgen und Probleme

Es stand einmal in einem Dorf ein uralter, starker Baum. Eines Tages wurden alle Dorfbewohner eingeladen, Ihre Sorgen, Probleme und Nöte gut verpackt an diesen Baum zu hängen.

Metapher Probleme und Sorgen

Toller Metapher über Probleme und Sorgen

Die Bedingung war allerdings, dafür ein anderes Paket mitzunehmen.
Zuhause wurden die fremden Pakete geöffnet. Doch es machte sich Bestürzung breit, denn die Sorgen und Probleme der anderen schienen deutlich größer als die eigenen!
Und so liefen alle wieder zu dem alten Baum und nahmen statt der fremden schnell die eigenen Pakete an sich und gingen zufrieden nach Hause.

Eisbären aus nächster Nähe gefilmt

Die kleinen Eisbären müssen mithalten

DOKU – Wie leben Eisbären?

Wegen seiner fürsorglichen Pflege seiner Jungen ist der Bär eines der ältesten Sinnbilder für Mütterlichkeit. Seine Fähigkeit, sich aufzurichten und aufrecht zu gehen und zu kämpfen, schafft vergleiche zum Menschen.

Eine wunderschöne DOK über Eisbären mit ausgeklügelten Aufnahmen;

es ist durchaus möglich, dass die DOK über Eisbären nur für eine begrenzte Zeit zu Verfügung steht.

Es gibt Menschen, die für einen Moment loslassen möchten, um diese angenehme DOK über Eisbären geniessen zu können.

Eisbären hautnah

In der norwegischen Arktis wird es Frühling. Zwei Eisbärenmütter haben in ihrem Winterbau Junge zur Welt gebracht. Spionagekameras werden sie durch den Sommer begleiten und Bilder liefern, wie man sie bisher noch nie gesehen hat.

Teil 2: 21.4.2011 auf SF1

DOK vom 21.04.2011

 

 

Umgang mit Fehler – Das Ganze sehen

Fabel aus Afrika

Der stolze Schmetterling

Der Stolze SchmetterlingEin wunderschöner Schmetterling umflatterte eine duftende Blume; da bemerkte er eine hässliche Raupe, die im Staube dahin kroch. Verächtlich rief der Schmetterling ihr zu: »Wie darfst du es wagen, dich in meiner Nähe sehen zu lassen? Fort mit dir! Sieh, ich bin schön und strahlend wie die Sonne, und meine Schwingen tragen mich hoch in die Lüfte, während du auf der Erde umherkriechst. Fort, wir haben nichts miteinander zu schaffen!«
»Dein Stolz, du bunter Schmetterling, steht dir schlecht an«, erwiderte die Raupe ruhig. »All deine Farbenpracht gibt dir nicht das Recht, mich zu verachten. Wir sind und bleiben Verwandte, so schmähst du dich also selbst. Bist du nicht früher eine Raupe gewesen? Und werden deine Kinder nicht Raupen sein wie du und ich?!«

Mit Sanftmut und Güte erreicht man meistens mehr

Fabel – Die strahlende Sonne und der stürmische Wind

Fabel - Sonne und Wind

Fabel - Sonne und Wind

Die strahlende Sonne und der stürmische Wind haben auf eine Zeit miteinander gewettet, wer stärker unter allen beiden sei. Nachdem sie einander die Hand darauf gegeben, so musste die Prob‘ geschehen an einem Wandergesellen, welcher mit seinem Bündel oder Ranzen in die Fremde gereist. Welcher diesem seinen Mantel samt den Kleidern werde abziehen, der sollte gewonnen haben.
Der Wind, welcher ohne das ein stolzer und aufgeblasener Gesell, macht den Anfang und fangt mit solcher Gewalt zu blasen und rasen an, dass bei einem Haar dem armen Handwerksbürschel der Hut wäre vom Kopf geflogen. Wie aber der gute Mensch solches vermerkt, da hat er dergestalten den Hut an den Kopf gedruckt, dass auch ein Binder oder Küfer den Reif an das Fass nicht besser zwingen könnte. Desgleichen hat er sich auch dermassen in den Mantel eingewickelt, dass auch ein Zigeunerweib ihr Kind nit besser könnte einfätschen:
Ja zu mehrer Sicherheit hat er sich an einen großen Eichbaum gelehnt, alldort so lang zu verharren, bis der tobende Wind den Kehraus pfeife. Wie solches der Wind wahrgenommen, da hat er alsobald an dem Sieg verzweifelt.
Hierauf hat die Sonn‘ ihre Kräften angespannt und dem reisenden Wandergesellen, so sich allbereits wieder auf den Weg gemacht, angefangen auf den Buckel zu stechen und nach und nach denselben mit den hitzigen Strahlen zu quälen, dass er den Mantel ernstlich abgelegt, nachgehends das Wams und, wie er zu einem Bach gekommen, gar alle Kleider ausgezogen und sich darin durch das Baden abgekühlt, wodurch die Sonn‘ den glorreichen Sieg erhalten, der tobende Wind aber mit seinem Sturm nichts ausgerichtet.
Mit glimpflicher Art, mit Sanftmut und Güte richtet man öfter mehr aus als mit unmäßiger Schärfe.

Fabel aus Asien – Der Affe als Richter

Der Affe als Richter

Früher, als fast noch alle Tiere frei herumliefen und erst wenige von ihnen bei den Menschen wohnten, lebten im Haus eines Gelehrten ein Hund und eine Katze.

Eines Tages hatte der Gelehrte einen frisch gebackenen Kuchen geschenkt bekommen. Da er für ein paar Stunden das Haus verlassen mußte, stellte er ihn zur Sicherheit auf ein Brett, das an der Wand hing.

Die Katze hatte den Gelehrten aufmerksam beobachtet, und kaum war dieser zur Tür hinaus, sprang sie auf den Korbsessel, der am Fenster stand, von dort auf den Tisch, und von dort wagte sie den weiten Sprung auf das Brett.

Der Nagel, der das Brett mit einem Bambusgeflecht nur notdürftig verband, war diesem Ansturm nicht gewachsen. Polternd stürzte das Brett mit dem Kuchen und der Katze zu Boden.

Der Hund hatte sich schläfrig in der Sonne ausgestreckt und auf die Rückkehr seines Herrn gewartet. Bei dem plötzlichen Getöse fuhr er erschreckt auf und sauste in das Zimmer. Als er den wohlduftenden Kuchen in den Fängen der Katze sah, sprang er auf sie zu und wollte ihn ihr entreißen. Die Katze wehrte sich fauchend und verpaßte ihrem Hausgenossen einen kräftigen Schlag auf die Nase. Der Hund jaulte auf.
Ein Affe turnte gerade über die Gartenmauer und blickte neugierig zum Fenster hinein. »Warum streitet ihr zwei euch bei einem so herrlichen Wetter?« fragte er belustigt.

Der Hund bellte wütend: »Diese nichtsnutzige diebische Katze hat unserem Herrn seinen Kuchen stibitzt!« – »Was geht dich das an?« maunzte die Katze böse. »Während du faul in der Sonne gedöst hast, habe ich mich sehr geplagt. Ich habe mir den Kuchen mühsam verdient!«

»Unverschämtes, eigennütziges Biest«, knurrte der Hund, »glaubst du, du kannst den Kuchen allein essen? Er gehört unserem Herrn, ich habe also auch ein Anrecht darauf.«

»Hört auf zu streiten!« sagte der Affe. »Ist der Kuchen nicht groß genug für euch beide? Ich sehe dort auf dem Tisch eine Waage stehen. Ich werde euch die Beute in zwei gleiche Stücke teilen.«

Die Katze und der Hund waren damit einverstanden. Aufgeregt verfolgten sie, wie der Affe den Kuchen durchbrach und die eine Hälfte auf die eine, die zweite Hälfte auf die andere Waagschale legte. Die eine Waagschale plumpste hinunter. »Das Stück ist wohl etwas zu schwer«, meinte der Affe mit ernsthafter Miene, bröckelte ein paar Krumen davon ab und steckte sie genüßlich in den Mund.

Hund und Katze sahen erwartungsvoll zu, wie sich die Schale langsam wieder hob. »Jetzt ist es gut!« rief der Hund. »Nein!« sagte der Affe streng. »Das Kuchenstück ist noch etwas zu schwer. Man soll mir nicht nachsagen, daß ich ein ungerechter Richter bin.«

Mit diesen Worten brach er noch ein kleines Stück von dem Kuchen ab, und ließ es in seinen Mund wandern. Aber er hatte zuviel genommen, denn jetzt sank die andere Waagschale hinunter.

Quelle: tokamuwi / pixelio.de

Der Affe murmelte ein paar unverständliche Worte und begann von dem zweiten Stück Krümel für Krümel abzubrechen und behaglich in den Mund zu schieben, bis die beiden Waagschalen sich nach und nach wieder näherten. Im letzten Augenblick nahm er nochmals zuviel von dem größeren Kuchenstück, so daß dieses jetzt kleiner wurde als das andere und die Waagschale sich hob. Er mußte seine Arbeit von neuem beginnen.

Dieser Vorgang wiederholte sich so lange, bis eine Waagschale schließlich ganz leer war und auf der anderen nur noch ein Stückchen lag.

Da wurde er böse und schimpfte mit dem Hund und der Katze: »Wegen solch einer lächerlichen Kleinigkeit zankt ihr euch und bemüht mich als Schiedsrichter? Ihr sollt euch schämen! Damit nun endgültig Frieden herrscht, esse ich das Kuchenstückchen selber auf.« Er steckte auch noch den letzten Happen in seinen Mund und schwang sich aus dem Fenster. Der Hund und die Katze sahen ihm verdutzt nach.

»Das hast du nun davon!« fauchte die Katze. »Warum bist du auch so geizig gewesen«, knurrte der Hund und trottete zurück an seinen Sonnenplatz. »Man kann sich auf niemanden mehr verlassen«, brummte er und schlief wieder ein.

Fabel aus Asien

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