Verschiedene Gesichter einer Skulptur zwei-bewunderswerte-geschichten

2 bewundernswerte Geschichten, die Deine Sichtweise drastisch verändert

Zuletzt aktualisiert am 16. November 2020 by Roger Kaufmann

Starke Storie „Die drei Söhne“

Wenn eine Geschichte unser Herz bewegt, dann hat sie uns eine eine Bereitschaft geschaffen, etwas zu verändern. In anderen Worten: Jede Geschichte kann eine andere – zukünftige – Wirklichkeit erzeugen.

Geschichte: die drei Söhne

Drei Frauen wollten am Brunnen Wasser holen. Nicht weit davon sass ein Greis auf einer Bank und hörte zu, wie die Frauen ihre Söhne lobten.
„Mein Sohn“, sagte die erste, „ist so geschickt, dass er alle anderen hinter sich lässt …“
„Mein Sohn“, sagte die zweite, „singt so schön wie die Nachtigall! Es gibt keinen, der eine so schöne Stimme hat wie er.“
„Und warum lobst du deinen Sohn nicht?“, fragten sie die dritte, als diese schwieg. „Er hat nichts, was ich loben könnte“, entgegnete sie. „Mein Sohn ist nur ein gewöhnlicher Junge, er hat nichts Besonderes an sich. Aber ich hoffe, er wird einmal im Leben seinen Mann stehen.“

Ein Grosser Felsen der gekeinnzeichnet und geformt vom Wasser
Welchen Einfluss Geschichten auf unser Denken haben

Die Frauen füllten ihre Eimer und machten sich auf den Heimweg. Der alte Mann ging langsam hinter ihnen her. Die Eimer waren schwer und die abgearbeiteten Hände schwach. Deshalb legten die Frauen eine Ruhepause ein, denn der Rücken tat ihnen weh.
Da kamen ihnen drei Jungen entgegen. Der erste stellte sich auf die Hände und schlug Rad um Rad. Die Frauen riefen: „Welch ein geschickter Junge!“ Der zweite sang so herrlich wie die Nachtigall, und die Frauen lauschten andachtsvoll mit Tränen in den Augen. Der dritte Junge lief zu seiner Mutter, hob die Eimer auf und trug sie heim.
Da fragten die Frauen den Greis: „Was sagst du zu unseren Söhnen?“ – „Eure Söhne?“, entgegnete der alte Mann verwundert. „Ich habe nur einen einzigen Sohn gesehen!“
Leo N. Tolstoi

Da hat man zum Beispiel ein Kind, dem man schon lange nichts mehr zugetraut hat, weil es öfters versagt hat. Man hat das Kind quasi bereits in die Kategorie „untauglich“ gesteckt. Grundsätzlich kann man aus dieser Geschichte „Die drei Söhne“ die Lehre ziehen, möglicherweise wird sich die Sichtweise drastisch verändern.

Eine andere Geschichte eines Königs und seiner beiden Kinder

Goldiger Sonnenuntergang im Herbst

Einmal lebte dort ein guter König und er hatte zwei Kinder. Der König alterte und beabsichtigte, einen lohnenden Nachfolger für seinen Thron zu wählen.

Er rief seine Kinder an und stellte ihnen jeweils 5 Goldmünzen zur Verfügung. Außerdem stellte er ihnen zwei riesige Räume zur Verfügung und erklärte ihnen, sie müssten die Räume mit allem füllen, was sie mit diesen 5 Münzen kaufen können.

Er gab ihnen eine Zeit von einer Woche. Der ältere Bruder kaufte sofort alle Abfälle aus dem Königreich. Es war eben billig und er bekam viel davon. Er füllte den gesamten Raum mit diesem Drecke. Mit all dem Abfall, den er von diesen 5 Goldmünzen gekauft hat.

Er genoss es, dass er den Raum tatsächlich beladen hatte. Er war wirklich zufrieden mit seiner Arbeit und schaute, was sein jüngerer Bruder tat.

Überraschenderweise hat der jüngere Bruder am ersten Tag nichts getan.

Und auch nach 6 Tagen schien der jüngere Bruder absolut nichts zu tun, um den raum zu füllen.

Der ältere Bruder dachte, er muss resigniert haben und sich damit einverstanden gegeben haben, dass ich höchstwahrscheinlich das Herz des Königs sowie den Thron gewinnen werde.

Der 7. Tag brach an und auch der König kam, um die Räume zusätzlich mit seinen Priestern zu inspizieren.

Sie waren alle gespannt, was die Jungen getan hatten. Der ältere Bruder kam zuerst und sagte: „Vater, ich habe den Raum vollständig ausgefüllt, keine Ecke ist leer!“

Als er dies sagte, öffnete er sein Zimmer und einen üblen Geruchskuchen daraus.

Der Raum stank nach 7 Tage altem Dreck, obwohl der Raum total gefüllt war, es gab viel Müll, Dreck und Abfall sowie einen Gestank.

schönes farbliches Graffiti eines staunenden kopes

Der König und seine Priester waren wütend und verließen auch sofort den Raum.

Der jüngere Bruder ruhte sich schweigend in seinem Zimmer aus und als sich sein Vater näherte, rief er ihn an und begrüßte ihn in seiner Gegend.

Zu seinem Schock war der Raum leer, und nur mit einem Öllicht sowie einigen aromatischen Blüten in der Mitte des Raums.

Der König fragte: „Sohn, dein Zimmer ist leer, was schlägst du vor? Waren die Münzen nicht genug? Waren die Tage nicht ausreichend? Oder warst du nur faul?“

Das Kind antwortete: „Papa, der Raum ist nicht leer, er ist voller Duft der Blüten und des Lichts des Lichtes. Keine Ecke ist leer!

duftende rote Rose

Und hier, nimm die restlichen Münzen.

Der Raum enthält Licht und auch Duft.

Der König umarmte ihn und machte ihn zum König.

Und ein bisschen zum Verständnis …

Beide bekamen Sachen, investierten Bargeld und bekamen auch Sachen und füllten ihr Zimmer.

Beide träumten davon, der König zu sein, während sie die Dinge bekamen.

Der Unterschied bestand jedoch darin, was sie gekauft hatten.

Im Leben haben wir tatsächlich dieselben Möglichkeiten. Wir können tatsächlich unsere Kammern unseres Herzens füllen. Was wir daraus machen steht uns im Leben frei.

Wir investieren unsere Zeit, unser Geld, unsere Kraft und unseren Wunsch, Dinge zu kaufen.

Man lädt das Herz mit dem Schmutz der sinnlichen Befriedigung oder man lädt das Herz mit dem Verständnis dieses klugen jüngeren Bruders.

Was wir daraus machen liegt in unseren Händen.

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