Japan – Einblicke in eine andere Kultur

Japan Kultur – Einblicke in eine andere Kultur

Geschichte und Kultur Japan

Japan umfasst als viert größter Inselstaat 6852 Inseln. Gegründet wurde Japan im 5. Jahrhundert unter kulturellem Einfluss des chinesischen Kaiserreichs.

Mit seinen 126.860.000 Einwohnern und damit einer Bevölkerungsdichte von 335,8 Einwohner/km² (Stand 2019) zählt das Land heute zu einem der dicht besiedelsten Länder Asiens.

Die Kultur Japans unterscheidet sich in den meisten Punkten von der Kultur Deutschlands. Allerdings hat Japan auch im Vergleich zu seinen Nachbarstaaten wie Nord- und Südkorea, China und Taiwan sehr eigene und spezifische kulturelle Entwicklungen gemacht.

Trotz dessen, das Japan Mitglied der Gruppe der Sieben größten Industrienationen der Welt gehört, bleibt es seinem kulturellen Gepflogenheiten treu.

Japan Kultur und Gesellschaft

Die Japaner an sich reflektieren am besten ihre eigene Kultur. Sie setzen die soziale Pflicht, die eine funktionierende Gesellschaft benötigt oft vor ihre persönliche Individualität. Harmonie im Alltag und in jeder ihrer Handlungen ist den Japanern sehr wichtig. Zwischenmenschlich üben die Japaner sich in Selbstkontrolle und vermeiden Konkurrenz und Konfrontation.

Dieses gesellschaftliche Denken entspringt zu großen Teilen aus der religiösen Einstellung. In Japan sind hauptsächlich der Buddhismus und Shintoismus vertreten, wobei viele Japaner beiden Religionen angehören. Passend zu den sozialen Werten, stehen die beiden Religionen nicht in Konkurrenz, sondern existieren friedlich nebeneinander. Viele historische Bauten und Sehenswürdigkeiten sind stark religiös im Bau geprägt. Im ganzen Land sind viele shintoistische Schreine und buddhistische Tempel zu finden. In deutlich kleiner Zahl sind andere Religionen, wie beispielsweise das Christentum oder der Islam anzutreffen.

Japan Kultur und Interessen

Die Religion hat ebenso großen Einfluss auf die Kunst und eine reiche Kunstgeschichte, welche man heutzutage in zahlreichen Museen entdecken kann. Da es nicht die eine „typisch japanische“ Kunstrichtung gibt, hat das Land sehr viele Bereiche zu bieten. So findet man von Malerei über Architektur der Tempel bis hin zu Kalligraphie jegliche Form der Kunst. Auch das Zeichnen von Mangas ist weit verbreitet, welches in den letzten Jahrzehnten auch immer mehr bis in die westliche Welt und damit nach Deutschland vorgedrungen ist. Diese Form der Kunst, welche vor allem durch die große Liebe zum Detail und aufwendigen Hintergrundillustrationen gekennzeichnet ist, entstand in ihren Grundrissen bereits im 11. Jahrhundert in Form ausdrucksstarker Darstellungen von Mensch und Tier.

Japan Kultur Musik

Die japanische Musik ist bekannt vor allem für seine Popkultur. Die einflussreichsten Bereiche sind dabei der J-Pop (Japenese Pop) und J-Rock (Japanese Rock). Heutzutage erreicht die Musikrichtung dabei nicht nur die Nachbarländer, sondern breitet sich über den gesamten Globus aus. Zeitgleich ist in Japan auch die Nachfrage an Musik aus Europa und Amerika groß, wobei sich teilweise riesige Fangemeinschaften bilden. Im klassischen Bereich ist die bürgerliche Musik gefragt. Eine Musikrichtung welche aus leichten Melodien besteht und meist von Frauen in der typisch japanischen Tracht, dem Kimono, gespielt wird.

Japan Kultur Küche

Die japanische Küche unterscheidet sich stark von der Deutschen. Aufgrund der direkten Lage an der Küste steht hier sehr viel Fisch auf dem Speiseplan. So selbstverständlich typisch japanisch viele Sushi- und andere Reisgerichte. Weiterhin sind Ramen, Matcha, Sake sowie Tempura beliebt, dies variert regionsabhängig allerdings sehr stark. Viel Formen des Essens werden in Form von Streetfood angeboten.

Japan Kultur – die schönsten Plätze in einen Video zusammengefasst

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Japan Einblick in die Kultur eines hochentwickelten Landes

Die Bildung des japanischen Staatswesens begann im 5. Jahrhundert unter kulturellem Einfluss des chinesischen Kaiserreichs. Seit dem 16. Jahrhundert stand Japan im Kontakt mit dem Westen und stieg seit dem 19. Jahrhundert zur Großmacht auf, erwarb Kolonien wie Korea und Taiwan, nahm an beiden Weltkriegen teil und beherrschte kurzzeitig große Teile Südost- und Ostasiens. Das Japanische Kaiserreich war bis 1947 eine nach dem monarchischen Prinzip ausgerichtete, zum Teil an preußischem Vorbild angelehnte, konstitutionelle Monarchie mit dem japanischen Kaiser als Staatsoberhaupt. Seine aggressive Expansionspolitik in China im Vorfeld und während des Zweiten Weltkrieges (Pazifikkrieg) führte schließlich zur Niederlage an der Seite der Achsenmächte im August 1945. Im unter Douglas MacArthurs Besatzungsregierung gestalteten japanischen Staat seit 1947 ist der Souverän das Volk, höchstes Organ der Staatsgewalt das Parlament, dessen Kammern seither beide direkt vom Volk gewählt werden. Das Kaisertum wurde nicht abgeschafft, aber der Kaiser als „Symbol des Staates“ auf zeremonielle Aufgaben ohne eigenständige Autorität in Staatsangelegenheiten reduziert. Außer Japan gibt es keinen Staat mehr mit einem Kaiser.
Japan wird zu den dichter besiedelten Ländern Asiens gezählt und liegt mit ca. 126 Millionen Einwohnern auf Platz elf der bevölkerungsreichsten Länder der Erde. Die japanische Bevölkerung konzentriert sich überwiegend auf die vier Hauptinseln und besteht zu 99 % aus Japanern. Zu den Minderheiten gehören Koreaner, Chinesen, Filipinos und Taiwaner. Seit den 2000er Jahren leben in Japan auch mehrere Tausend Gastarbeiter und Asylbewerber aus Afrika und anderen asiatischen Ländern. Die meisten Einwohner sind Anhänger des Shintoismus und Buddhismus.

Wikipedia

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