Entrümpeln - was die Seele befreit

Entrümpeln – was die Seele befreit

Weniger ist manchmal mehr – was die Seele befreit – Entrümpeln

Warum Entrümpeln? Alles beginnt zu Hause. Warum sollte dein Zuhause auch nicht der Ausgangspunkt sein, für dein Wohlbefinden. Die Motivation zu Entrümpeln kann wie ein Wink Gottes erscheinen, wenn man die Gelegenheit nutzt, zu entrümpeln, das kann die Seele befreien. Nutze diese Gelegenheit, die überschüssigen Sachen zu Entrümpeln.

Warum Entrümpeln

Schau dich um in der Natur, die dich umgibt – die überreiche Erde, die weiten Meere, die unzählingen Sterne. Du lebst in einem Universum an Überfluss. Überfluss ist dein Recht von Geburt an.

Hier eine kleine Geschichte: Ein japanischer Mönch ging zu seinem ehrwürdigen Meister und bat ihn um einige Einsichten. Bevor sie platz nahmen, bot der Meister seinem Schüler Tee an. Der Meister goss den Tee ein, und die Tasse des Schülers füllte sich, bis die Tasse sich schliesslich überlief und der Tee auf den Boden floss. „Warum giessen sie weiter?“ rief der Schüler. „Sehen sie nicht, dass die Tasse längst voll ist und überläuft?“ Der Lehrer antwortete: „Dein Geist ist wie diese Tasse, wie sollte ich etwas Neues hineingiessen können, wenn du ihn nicht vorhervon allem mentalen Inhalt geleert hast?“

Schau einmal deine Wohnung an: „sieht es da auch nicht so aus?“

Weniger ist mehr. Wenn der Schreibtisch überquillt, Zeitschriftenberge auf dem Boden wachsen und der Kleiderschrank aus allen Nähten platzt, ist es höchste Zeit auszumisten. Entrümpeln befreit, schafft Platz und tut nicht nur unserer Wohnung, sondern auch unserer Seele gut. Doch warum ist das so? Wie schafft man es, unnötigen Ballast abzuwerfen? Und woher kommt die wachsende Lust an einem einfachen Leben, mit weniger Zeug und weniger Konsum?

Weniger ist mehr, woher kommt diese Redewendung

Dazu habe ich folgendes auf Wikipedia gefunden

Die Wendung stellt auf den ersten Blick eine paradoxe und unsinnige Aussage dar, denn ein Weniger kann nicht ein Mehr sein. Die Widersprüchlichkeit ist allerdings ein bewusst gesetzter Sinnfehler. In der Rhetorik wird eine solche Konstruktion als Oxymoron bezeichnet.

Eigentlich will man mit der Wendung, dass „weniger mehr sei“ aussagen, dass ein Weniger besser sei als ein Mehr. Das wäre dann keine paradoxe Aussage, denn es sind viele Situationen vorstellbar, in denen diese Aussage sachlich richtig ist: Wenige Verzierungen an einem Möbel können besser gefallen als viele. Weniger Gift ist für den, der unbeschadet überleben möchte, besser als noch mehr davon.

Wer der Schöpfer dieser Formulierung war, ist unbekannt. Gelegentlich wird sie Christoph Martin Wieland (1733 bis 1813) zugeschrieben.[1] In dem Gedicht Neujahrswunsch, das 1774 erschien, finden sich am Ende folgende Zeilen, mit denen eine gewisse Weitschweifigkeit entschuldigt werden soll:

Ich sehe wohl, die Leutchen wundert,
Wie dies sich enden wird? – Verzeyht
Wenn es zu lange währet! Ich lieb in allen Sachen
Den nächsten Weg, wiewohl er zweymal oft so weit
Als jener ist, den andre Wandrer machen.
Ein guter Weg ist einen Umweg werth,
Und minder ist oft mehr, wie Lessings Prinz uns lehrt.

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