Ein Vulkan durch die Augen eines Sateliten

Ein Vulkan durch die Augen eines Sateliten

NASA „World of Change“: Mount St. Helens – 30 Jahre später / 30 Years Later

Ein Vulkan durch die Augen eines Sateliten – Vor genau 30 Jahren brach der Mount St. Helens aus, nachdem er bereits kurz zuvor mit einem schwachen Erdbeben erste Lebenszeichen von sich gegeben hat. Aufsteigendes Magma beulte den Berg an seiner Nordseite deutlich aus. Am 18. Mai 1980 erschütterte ein Erdbeben der Magnitude 5,1 denn Berg und führte zu einem massiven Bergsturz. Der Druck auf dem aufsteigenden Magma wurde schlagartig erniedrigt, und die gelösten Gase und Wasserdampf entwichen in einer grossen Explosion.

Das funktioniert grob gesagt so, wie bei einer Sektflasche, die man vor dem Öffnen noch einmal stark schüttelt. Der Rest ist Geschichte. Mit dem damaligen Ausbruch am 18 Mai 1980 war die Geschichte aber noch nicht vorbei. Der Vulkan ist immer noch aktiv. Das zeigt auch ein Video des USGS, das Dave Schumaker ein wenig auf die Dynamik des Lavadomes im Krater zurecht geschnitten hat.
Dieses kurze Video zeigt die katastrophalen Auswirkungen der Eruption … und die unglaubliche Regeneration der umliegenden Ökosystems – durch die Augen des Landsat-Satelliten.

Video – Ein Vulkan durch die Augen eines Sateliten

Video und Beschrieb via: http://facebook.com/WissensMagazin / http://facebook.com/ScienceReason

Was sind Landsat-Satelliten

Dazu liefert Wikipedia folgende Begriffserklärung

Die Landsat-Satelliten sind eine Serie von zivilen Erdbeobachtungssatelliten der NASA zur Fernerkundung der kontinentalen Erdoberfläche sowie der Küstenregionen.

Sie dienen hauptsächlich der Kartierung natürlicher Ressourcen und der Erfassung von Veränderungen, welche durch natürliche Prozesse und menschliches Handeln verursacht werden. Seit 1972 sind acht Satelliten (davon ein Fehlstart) dieser Serie gestartet worden, die sich auf vier Baureihen verteilen. Die Fernerkundungsplattform zeichnet mit verschiedenen Sensoren sogenannte Fernerkundungsdaten auf.

Das Landsat-Programm hat seinen Ursprung in der Zeit der Apollo-Mondlandungsmissionen in den 1960er Jahren, als zum ersten Mal Bilder der Erdoberfläche aus dem Weltraum gemacht wurden. 1965 machte der damalige Direktor der United States Geological Survey (USGS), William Pecora, den Vorschlag, ein Fernerkundungssatelliten-Programm ins Leben zu rufen, um somit Daten über die natürlichen Ressourcen der Erde zu erhalten. Im selben Jahr begann die NASA mithilfe von Instrumenten, die auf Flugzeugen platziert wurden, mit der methodischen Fernerkundung der Erdoberfläche. Im Jahr 1970 erhielt die NASA schließlich die Erlaubnis zum Bau eines Satelliten. Bereits zwei Jahre später wurde Landsat 1 gestartet und es konnte mit der Fernerkundung begonnen werden.

 

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