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Probier es doch mit Gemuetlichkeit

Probier es doch mit Gelassenheit

Gemütlichkeit – Aus dem Dschungelbuch-Film von Walt Disney von 1967

 

  • Wie steht es denn mit Deiner Gemütlichkeit?
  • Was sind Deine Gemütlichkeit-Strategien?
  • Wo fängt bei dir die Gemütlichkeit an?
  • Umgibst die Dich in einer gemütlichen Atmosphäre?
  • Bist Du gesellig?
  • Bist du zwanglos und unbekümmert?

Ein Mensch wird nie durch sich allein repräsentiert. Ein Mensch ist nur etwas in Beziehung zu anderen Individuen. Wir erhalten von ihm ein vollständiges Bild nur dann, wenn wir ihn in Beziehung zu seiner Umgebung sehen, wie wir nichts über eine Pflanze oder ein Tier wissen, wenn wir ihren Lebensraum nicht kennen.

C.G. Jung

Ich finde das Video“Das Dschungelbuch“ mit Probier’s mal mit Gemütlichkeit“, so was von genial und einfach zum Nachahmen empfohlen.

Egal wie viel Ärger du am Hals hast, Probier’s mal mit Gemütlichkeit 🙂

Probier’s mal mit Gemütlichkeit, mit Ruhe und Gemütlichkeit
jagst du den Alltag und die Sorgen weg.
Und wenn du stets gemütlich bist und etwas appetitlich ist, dann nimm es dir egal von welchem Fleck.

Was soll ich woanders, wo’s mir nicht gefällt?

Ich gehe nicht fort hier, auch nicht für Geld.
Die Bienen summen in der Luft, erfüllen sie mit Honigduft,
und schaust du unter den Stein, erblickst du Ameisen, die hier gut gedeih’n.

Probier mal zwei, drei, vier.
Denn mit Gemütlichkeit kommt auch das Glück zu dir!
Es kommt zu dir!

Probier’s mal mit Gemütlichkeit,
mit Ruhe und Gemütlichkeit vertreibst du deinen ganzen Sorgenkram. Und wenn du stets gemütlich bist und etwas appetitlich ist, dann nimm es dir egal woher es kam.

Na und pflückst du gerne Beeren und du piekst dich dabei,
dann lass dich belehren: Schmerz geht bald vorbei!
Du mußt bescheiden aber nicht gierig im Leben sein, sonst tust du dir weh, du bist verletzt und zahlst nur drauf, darum pflücke gleich mit dem richtigen Dreh!
Hast du das jetzt kapiert? Denn mit Gemütlichkeit
kommt auch das Glück zu dir!
Es kommt zu dir!

Quelle: Songtexte.com

Gemütlichkeit kennzeichnet eine dem Menschen freundliche, warme Atmosphäre und Umgebung, in der man sich wohlfühlt. Sie ist gekennzeichnet von Ausgeglichenheit, Geborgenheit, Konfliktfreiheit und Sorglosigkeit. Sie bringt Ruhe in die Hektik. Gemütlichkeit verträgt keine Aufregung, keinen Streit, keine sich aufdrängenden Sorgen. Sie ist auch unvereinbar mit gleichzeitiger schwerer Arbeit, die zwar zu Gemütlichkeit führen kann, aber selbst keine darstellt. In der Kunst kann die Darstellung von Gemütlichkeit bzw. Konfliktfreiheit kitschig wirken.

Quelle: Wikipedia

Weisheit – Leben oder gelebt werden

Leben und loslassen um neues zu erschaffen

Loslassen  Der Buddhismus sagt, das nichts von Dauer ist, jeder Moment geht in einen Neuen über. Das Leiden, das wir spüren, die Unbefriedigtheit, die Unzufriedenheit kommt nicht aus der Tatsache, dass wir nichts festhalten können, um es “ewig” an sich zu binden, sondern vielmehr aus der Tatsache, dass wir dies ständig versuchen. Dass nichts so bleibt, wie es ist, muss so sein, sonst gäbe es kein Leben, keine Evolution,
kein Baby, das zu einem starken Menschen wird, keine Blüte, die zur Frucht wird. Wenn wir akzeptieren, dass der Wandel dem Leben gleichgestellt ist, dass wir loslassen müssen, um etwas Neues zu bekommen, dann werden wir mit Ruhe und weniger Leiden durch unser Dasein gehen.

Lebensweisheit

Ich erinnere mich oft an einen Freund , der immer sagte: „Zitate sind eine wunderbare Möglichkeit, ganz neue Dinge über sich selbst zu entdecken.“
Sich selbst annehmen, bedeutet, sowohl Stärken als auch Schwächen in sich zu akzeptieren.

Indianische Weisheit – zurück in die Vergangenheit

Bevor ich gerufen wurde – Indianische Weisheit

Am Anfang war das Schweigen.

Das Schweigen der Felsen,

des Himmels, der Gräser.

Das Schweigen der Nacht

und des Schöpfungsmorgens.

Indianische Weisheit

Indianische Weisheit

Lange bevor alles beim Namen genannt wurde,

bevor Berg zu Berg,

Stein zu Stein,

Erde zu Erde wurde,

 

war schöpferisches Schweigen.

Ewigkeit aller Ideen und Worte,

Respekt des Lebens vor dem Geheimnis.

Bevor ich,

bevor wir alle

beim Namen gerufen wurden,
war die Welt wortlos.

Gedanken loslassen-Eine Geschichte aus dem Zen

„Schmutzige Strasse“ Eine weise Geschichte aus dem Zen

Tanzan und Ekido wanderten einmal eine schmutzige Strasse entlang. Zudem fiel auch noch heftiger Regen.Als sie an eine Wegbiegung kamen , trafen sie ein hübsches Mädchen in einem Seidenkimono, welches die Kreuzung überqueren wollte, aber nicht konnte. „Komm her, Mädchen“, sagte Tanzan sogleich.

Eine Zen Geschichte

"Schmutzige Strasse" - Eine weise Zen Geschichte

Er nahm sie auf die Arme und trug sie über den Morast der Strasse. Ekido sprach kein Wort, bis sie des nachts einen Tempel erreichten, in dem sie Rast machten. Da konnte er nicht mehr länger an sich halten. „Wir Mönche dürfen Frauen nicht in die Nähre kommen“, sagte er zu Tanzan, „vor allem nicht den jungen und hübschen. Es ist gefährlich. Warum tatest Du das?“

„Ich liess das Mädchen dort stehen“, sagte Tanzan „trägst Du es noch immer?“

Quelle: Paul Reps- Ohne Worte-ohne Schweigen- 101 Zen-Geschichten

Chinesische Parabel über Leben und Tod

Der Sinn des Lebens – Chinesische Parabel

Es war einmal ein etwas alter, verdorrter Baum, der in einem Walde im Hochland stand. Es schneite und es war eisig kalt.

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Eines Tages flog ein Vogel aus weiter Ferne auf ihn. Der Vogel war müde und hungrig, als er sich auf den Schultern des alten Baumes niederliess, um sich dort auszuruhen.

“Mein Freund, bist du von weit her gekommen?“ fragte der alte Baum den Vogel.
„Ja, ich bin von sehr weit hergekommen, ich bin auf der Durchreise, und möchte mich ein wenig ausruhen“, antwortete der Vogel.
“Ist es da schön, wo du herkommst?“ wollte der alte Baum wissen.

“Ja, dort ist es wunderschön. Es gibt Blumen, Gräser, Ströme und Seen. Dort gibt es auch viele Freunde – Fische, Hasen, Eichhörnchen und wir leben sehr glücklich miteinander. Es ist dort auch sehr warm, nicht so kalt wie hier.“

“Oh, wie ich sehe, bist du sehr glücklich! Hier ist es nicht warm – das Wetter ist oft sehr kalt. Ich habe diesen Platz niemals verlassen, auch habe ich nicht irgendwelche Freunde, mein Leben ist sehr hinterwäldlerisch“, seufzte der alte Baum.
„Oh du Unglücklicher! Wie einsam muss wohl dein Leben sein und das bisschen Wärme, das du kennst, ist viel zu wenig“, seufzte das Vögelchen emotional.
Genau da schritten einige Leute durch den Wald, frierend und müde.

„Wenn wir nur ein wenig Feuer hätten, könnten wir etwas braten und würden uns wohl fühlen“, sagte einer von ihnen.

Plötzlich entdeckten sie den alten, verdorrten Baum. Begeistert gingen sie zu dem alten Baum.
Als das Vögelchen die Äxte in ihren Händen sah, flog es rasch auf einen anderen Baum.
Einige von ihnen hoben ihre Äxte und fällten den Baum. Dann zerhackten sie ihn zu Feuerholz.
Kurz danach hatten sie trotz Eis und Schnee ein loderndes Feuer entfacht. Die Leute sassen um das Feuer herum und genossen die Wärme. Da sie nun nicht mehr froren, lächelten sie alle zufrieden.

„Was für ein bedauernswerter alter Baum!“ rief das Vögelchen laut. „Zuvor warst du so einsam, lebtest allein in dieser eisigen Welt!“
Inmitten der Flammen lächelte der alte Baum: “Mein Freund, bedauere mich nicht. Ganz gleich, wie einsam ich in der Vergangenheit war, so haben es doch in dieser Welt zumindest einige Lebewesen durch mich warm.“

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