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Kann eine Storie uns ändern?

Loslassen, Geschichten, Story

Loslassen lernen – Kann eine Storie uns ändern

Wenn eine Story unser Hirn und Herz bewegt, dann hat sie in uns eine Bereitschaft geschaffen, etwas zu verändern. Loslassen lernen mit einer Story, ist das möglich?

Als ich noch ein kleines Kind war, nahm mein Grossvater mich samstags häufig mit zum Einkaufen. An einem dieser Samstage spazierte ich mit meinem Grossvater an einem Gartenzaun vorbei, der mit den schönsten Rosen bepflanzt war, die ich je gesehen hatte. Ich hielt vor Begeisterung an, um an ihnen zu schnuppern. Was für ein Duft! „Grossvater, sind das nicht die schönsten Rosen die du je gesehen hast?“, fragte ich. Plötzlich drang eine Stimme hinter dem Zaun hervor: „Du kannst eine Rose haben, Kleiner. Pflücke dir eine!“ Ich blickte fragend zu meinem Grossvater herüber, der nickte. Dann wandte ich mich wieder an die Frau hinter dem Zaun. „Sind sie sich sicher, dass ich mir eine nehmen darf?“ „Natürlich mein Kind“, war die Antwort.
Ich wählte eine rote Rose, die bereits aufgeblüht war. Ich dankte der Frau und machte ihr ein Kompliment,wie schön ihr Garten sei. Als ich mich gerade umdrehen wollte, sagte sie: „Ich züchte die Rosen, damit sich andere an ihnen erfreuen. Ich selbst kann nicht sehen, weil ich blind bin.“ Ich war sprachlos und merkte gleich, dass diese Frau etwas ganz besonderes war. Erst später begriff ich, dass diese Frau mir viel mehr als diese Rose geschenkt hat. Seit diesem Tag Versuche ich dieser Frau nachzueifern, versuche auch ich, anderen Menschen etwas zu geben, um ihnen eine Freude zu machen, ohne dabei meinen eigenen Nutzen zu verfolgen.
Die blinde Frau war in der Lage zu teilen – eine der grössten Erfolgsformeln, die jeder von uns anwenden kann.
Agnes Wylene Jones

Quelle: Erfolg für Dummies, Zig Ziglar

Eine bewundernswerte Geschichte, die Deine Sichtweise drastisch verändern kann

Starke Storie „Die drei Söhne“

Wenn eine Geschichte unser Herz bewegt, dann hat sie uns eine eine Bereitschaft geschaffen, etwas zu verändern. In anderen Worten: Jede Geschichte kann eine andere – zukünftige – Wirklichkeit erzeuge.

Drei Frauen wollten am Brunnen Wasser holen. Nicht weit davon sass ein Greis auf einer Bank und hörte zu, wie die Frauen ihre Söhne lobten.
„Mein Sohn“, sagte die erste, „ist so geschickt, dass er alle anderen hinter sich lässt …“
„Mein Sohn“, sagte die zweite, „singt so schön wie die Nachtigall! Es gibt keinen, der eine so schöne Stimme hat wie er.“
„Und warum lobst du deinen Sohn nicht?“, fragten sie die dritte, als diese schwieg. „Er hat nichts, was ich loben könnte“, entgegnete sie. „Mein Sohn ist nur ein gewöhnlicher Junge, er hat nichts Besonderes an sich. Aber ich hoffe, er wird einmal im Leben seinen Mann stehen.“

Geschichten, Metapher und Stories

Welchen Einfluss Geschichten auf unser Denken haben

Die Frauen füllten ihre Eimer und machten sich auf den Heimweg. Der alte Mann ging langsam hinter ihnen her. Die Eimer waren schwer und die abgearbeiteten Hände schwach. Deshalb legten die Frauen eine Ruhepause ein, denn der Rücken tat ihnen weh.
Da kamen ihnen drei Jungen entgegen. Der erste stellte sich auf die Hände und schlug Rad um Rad. Die Frauen riefen: „Welch ein geschickter Junge!“ Der zweite sang so herrlich wie die Nachtigall, und die Frauen lauschten andachtsvoll mit Tränen in den Augen. Der dritte Junge lief zu seiner Mutter, hob die Eimer auf und trug sie heim.
Da fragten die Frauen den Greis: „Was sagst du zu unseren Söhnen?“ – „Eure Söhne?“, entgegnete der alte Mann verwundert. „Ich habe nur einen einzigen Sohn gesehen!“ 
Leo N. Tolstoi

Da hat man zum Beispiel ein Kind, dem man schon lange nichts mehr zugetraut hat, weil es öfters versagt hat. Man hat das Kind quasi bereits in die Kategorie „untauglich“ gesteckt. Grundsätzlich kann man aus dieser Geschichte die Lehre ziehen, möglicherweise wird sich die Sichtweise drastisch verändern.