Category Archives: Gedanken

Schöner Metapher übers „LOSLASSEN“

Metapher zum Loslassen

Im vorigen Jahrhundert besuchte ein Tourist aus den Vereinigten Staaten den berühmten polnischen Rabbi Hofetz Chaim.

Erstaunt sah er, dass der Rabbi nur in einem einfachen Zimmer voller Bücher wohnte. Das einzige Mobiliar waren ein Tisch und eine Bank.

„Rabbi, wo sind deine Möbel?“ fragte der Tourist?

„Wo sind Ihre?“,  erwiderte Hofetz.

Meine? Aber ich bin doch nur zu Besuch hier. Ich bin nur auf der Durchreise“, sagte der Amerikaner.

„Genau wie ich“, sagte der Rabbi

 

Ja genau, sind wir den nicht alle nur auf der Durchreise hier?

Das Geheimnis der Jugend

Veränderung – Ich vertraue meinem Gefühl


Nimm Dir Zeit und besinne Dich auf Deine inneren Kräfte. Das ist die Freiheit die in jedem Menschen frei zur Verfügung steht.

Ich frage mich, ob Du das Symbol des Glücksrades „Nimm Dir Zeit“ kennst. Hierzu ein Irländisches Sprichwort:

Nimm Dir Zeit,

  • um froh zu sein, es ist die Musik der Seele
  • um zu lieben, es ist die wahre Lebensfreude
  • um zu träumen, es ist der Weg zu den Sternen
  • um fröhlich zu sein, es ist das Tor des Glücks
  • um zu spielen, es das Geheimnis der Jugend
  • um nachzudenken, es ist die Quelle der Kraft
  • um zu arbeiten, es ist der Preis des Erfolgs

Grossväter, Grossmütter und Kinder kennen dieses Geheimnis „Nimm Dir Zeit“, nutze auch Du dieses Potenzial und verfolge dieses Geheimnis, sei mutig und tue es einfach, es ist lohnenswert in jedem Fall.

Zitat – Das Spiel des Lebens

Zitat - Das Spel des Lebens

Zitat - Das Spiel des Lebens

Der Garten meines Lebens ist das Feld, das ich zu bestellen habe. Meine Eltern haben mich dort hineingepflanzt und mir zum Einstieg einen Namen gegeben. Ich kann die Geschenke annehmen oder es lassen – aber dieses Feld wird mich nie (los)lassen.

Hinter dem Leben steht eine Idee, das sich über Leben zu einem Bild formt. Wollen wir es verändern, sollten wir die Idee kennen und den Umgang mit dem Leben verstehen.

Hinter Jedem Ding ist eine Idee.

Plato

Umgang mit Fehler – Das Ganze sehen

Fabel aus Afrika

Der stolze Schmetterling

Der Stolze SchmetterlingEin wunderschöner Schmetterling umflatterte eine duftende Blume; da bemerkte er eine hässliche Raupe, die im Staube dahin kroch. Verächtlich rief der Schmetterling ihr zu: »Wie darfst du es wagen, dich in meiner Nähe sehen zu lassen? Fort mit dir! Sieh, ich bin schön und strahlend wie die Sonne, und meine Schwingen tragen mich hoch in die Lüfte, während du auf der Erde umherkriechst. Fort, wir haben nichts miteinander zu schaffen!«
»Dein Stolz, du bunter Schmetterling, steht dir schlecht an«, erwiderte die Raupe ruhig. »All deine Farbenpracht gibt dir nicht das Recht, mich zu verachten. Wir sind und bleiben Verwandte, so schmähst du dich also selbst. Bist du nicht früher eine Raupe gewesen? Und werden deine Kinder nicht Raupen sein wie du und ich?!«

Mit Sanftmut und Güte erreicht man meistens mehr

Fabel – Die strahlende Sonne und der stürmische Wind

Fabel - Sonne und Wind

Fabel - Sonne und Wind

Die strahlende Sonne und der stürmische Wind haben auf eine Zeit miteinander gewettet, wer stärker unter allen beiden sei. Nachdem sie einander die Hand darauf gegeben, so musste die Prob‘ geschehen an einem Wandergesellen, welcher mit seinem Bündel oder Ranzen in die Fremde gereist. Welcher diesem seinen Mantel samt den Kleidern werde abziehen, der sollte gewonnen haben.
Der Wind, welcher ohne das ein stolzer und aufgeblasener Gesell, macht den Anfang und fangt mit solcher Gewalt zu blasen und rasen an, dass bei einem Haar dem armen Handwerksbürschel der Hut wäre vom Kopf geflogen. Wie aber der gute Mensch solches vermerkt, da hat er dergestalten den Hut an den Kopf gedruckt, dass auch ein Binder oder Küfer den Reif an das Fass nicht besser zwingen könnte. Desgleichen hat er sich auch dermassen in den Mantel eingewickelt, dass auch ein Zigeunerweib ihr Kind nit besser könnte einfätschen:
Ja zu mehrer Sicherheit hat er sich an einen großen Eichbaum gelehnt, alldort so lang zu verharren, bis der tobende Wind den Kehraus pfeife. Wie solches der Wind wahrgenommen, da hat er alsobald an dem Sieg verzweifelt.
Hierauf hat die Sonn‘ ihre Kräften angespannt und dem reisenden Wandergesellen, so sich allbereits wieder auf den Weg gemacht, angefangen auf den Buckel zu stechen und nach und nach denselben mit den hitzigen Strahlen zu quälen, dass er den Mantel ernstlich abgelegt, nachgehends das Wams und, wie er zu einem Bach gekommen, gar alle Kleider ausgezogen und sich darin durch das Baden abgekühlt, wodurch die Sonn‘ den glorreichen Sieg erhalten, der tobende Wind aber mit seinem Sturm nichts ausgerichtet.
Mit glimpflicher Art, mit Sanftmut und Güte richtet man öfter mehr aus als mit unmäßiger Schärfe.

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