Indianische Weisheit – zurück in die Vergangenheit
Bevor ich gerufen wurde – Indianische Weisheit
Am Anfang war das Schweigen.
Das Schweigen der Felsen,
des Himmels, der Gräser.
Das Schweigen der Nacht
und des Schöpfungsmorgens.
Lange bevor alles beim Namen genannt wurde,
bevor Berg zu Berg,
Stein zu Stein,
Erde zu Erde wurde,
war schöpferisches Schweigen.
Ewigkeit aller Ideen und Worte,
Respekt des Lebens vor dem Geheimnis.
Bevor ich,
bevor wir alle
beim Namen gerufen wurden,
war die Welt wortlos.
Loslassen-Ankommende Suchausdrücke:
- zitate vom loslassen (4)
- sprichwörter von indianer über das loslassen (4)
- zeit sprichwörter weisheiten parabeln (3)




Comment from sabine puttins
Time: 5. Januar 2012, 02:35
Salve!
Hm… stolperte ich just über den Titel des Blogs, wähnte mich hier unter Liebeskummergeplagten und fand nicht einen Beitrag zum assoziierten Thema “Trennung/Liebeskummer”… Vll. als Anregung für neue Kategorie hinterlasse ich hier mal ein vor einem Jahr verfasstes Gedicht zum Thema sowie einen Link. http://frankfutt.de/reflexio-4/end-of-love/
Gruß
Sabine
Warst es doch just Du,
der mein Leben brachte aus der Ruh´,
wecktest mich aus emotionalem Schlaf im Winter
und richtetest meine Seele auf den Sinn dahinter.
Du bereitetest meinem Geist den Weg,
dass er wandle wie auf schmalen Steg,
sogar in Liebeskummer Gedichte er erfand,
denn Du hattest dieses Feuer in mir entbrannt.
Mit einem Lichte hell wie der Nordpolarstern
entfachtest eine Glut, die mir zuvor fern
und stürztest mich in eukalyptische Tiefen,
die zugleich in Sphären himmlischen Einerleis mich riefen.
Aus diesen Tiefen aufgetaucht,
erkenne ich, dass Deine Liebe aufgebraucht.
Das fördert tiefen Liebeskummer bei mir zutage,
so dass ich mich mit dem Gedicht gar frage
und nahezu beschämt vortrage,
ob letztlich vielleicht ich es bin
und deren Wunsch richtet den Sinn
ohne Gegenschein auf Dich reflektiert
und derart in dämonische Umnachtung katapultiert.
Und dort – in dämonischen Tiefen – das kannst Du Dir ausmalen,
erlitt ich durch geiferspeiende Furien Tantalusqualen.
Denn Du bist das einzig wahrlich wunderwirksame Antibiotikum,
das den Liebeskummer des entzündeten Herzens kurzum
mit einem Schlag
gar zu mindern mag.
Denn mein Brennen im Herzen war mehr als ein stumm schwelendes Flämmchen,
nein – ein Steppenbrand, den es aufsaugte wie ein vertrocknet´ Schwämmchen.
Gleichweil jubilierte ich auf einem Cumuluswölkchen mit Frohlocken,
derweil wie ein Pfeil elektrische Ströme in sanften Flocken
durchströmten mein´ Leib und Herz.
Doch was mir bleibt, ist Schmerz
der unendlich für mich,
weil: ich liebe dich!
Und in Dir Reflexion zu finden
ist´s einz´ge, was mein krank´ Herz kann verwinden.